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zeroseven design studios

Modernste Büro Infrastruktur in ehemaliger Zionskirche

Mit dem Erwerb und der Sanierung der Zionskirche haben sich die zeroseven design studios einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Nur wenige Gehminuten von Ulms Stadtzentrum entfernt, residiert die Kommunikationsagentur heute in den ehemaligen Räumen eines 1905 von der Evangelischen Gemeinschaft erbauten Wohn- und Bethauses.

Die Zionskirche im Erdgeschoss war bis zum Umbau Treffpunkt der evangelisch-methodistischen Gemeinde. Anstatt ein externes Architekturbüro mit Konzept und Umsetzung der Umbaumaßnahmen zu beauftragten, setzten die zeroseven design studios auf die eigene Kreativität und Kompetenz. Unter Regie der Architekten die bei zeroseven die Corporate Architecture verantworten entstand auf 334 Quadratmetern ein Raumkonzept, das modernste Büro-Infrastruktur mit historischem Charme paart.

Mit Corporate Architecture Altes bewahren und Identität sowie Philosophie unterstreichen

Während die Außenhülle des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, insbesondere die der Ost- und Südseite vorgesetzte Sandsteinfassade und das Klinkermauerwerk, noch weitestgehend den bauzeitlichen Zustand aufweisen, hat eine totale Grundsanierung in den sechziger Jahren den Kirchenraum komplett seines historischen Flairs beraubt. Bilder belegen den Ursprungszustand und dienten als Basis für die Planung der Umbaumaßnahmen. Ziel – und teilweise auch Vorgabe des Denkmalschutzamtes – war es, bestehende historische Elemente zu bewahren und sensibel mit dem denkmalgeschützten Bestand umzugehen.

Die Eingriffe in die Bausubstanz wurden dementsprechend so gering wie möglich gehalten. Neues orientiert sich in Größe und Ausführung an dem Bestand, auf komplett neue Einbauten wurde verzichtet und für Schränke, Regalen etc. Einbaumöbel favorisiert. Dort wo es möglich war, gingen die Architekten sogar noch einen Schritt weiter und verhalfen verloren gegangenen Elementen zu neuem Glanz. Beispielsweise wurden die früher vorhandenen Spitzbogenfenster mit Sprossenteilung wiederhergestellt, die unter einer Holzdecke versteckte Stuckdecke freigelegt sowie restauriert und auch vormals bestehende Heizungsnischen tauchen im neuen Konzept wieder auf. Darüber hinaus wurde die Raumaufteilung bzw. die Raumstruktur mit bestehenden Öffnungen und Lufträumen weitestgehend beibehalten. Beispielsweise gab der ehemalige Lichtauslass die Position des Treppenaufgangs vor, den jetzt eine Designleuchte in Szene setzt.

Indirekte Beleuchtung und Spotlights über der Empfangstheke sowie dem Stehtisch leuchten den Raum optimal aus und schaffen eine behagliche Atmosphäre im Entrée-Bereich. Links von der Theke, umspielt von einem halbtransparenten Vorhang, gibt eine weitere Raumwand aus Glas den Blick in den ehemaligen Kirchensaal und die heutige Kreativ- und Entwicklungsabteilung mit 20 Arbeitsplätzen frei.

Kunden betreten die Agenturräume über die mit Beschlägen verzierte Kirchentür aus massivem Holz. Im Eingangsbereich ist der Empfang die zentrale Anlaufstelle. Nach rechts öffnet sich das Foyer und der Blick fällt auf historische Bleiglasfenster. Diese bilden mit den in Weiß gehaltenen Einbauten und Kleinmöbeln sowie den gezielt eingesetzten Eichenholz-Elementen eine harmonische Einheit. Eine Raumwand aus Glas dient als Trennung zum Besprechungszimmer. Zusätzliche Besprechungsmöglichkeiten für kurze Abstimmungen oder kreative Brainstormings bietet der im Foyer eingerichtete Stehtisch. Hinter der Rückwand der Empfangstheke verbirgt sich eine kleine Küche für die Bewirtung der Agenturkunden. Licht spielt in dem unter der ehemaligen Empore liegenden Empfangsbereich eine wichtige Rolle, da die Bleiglasfenster zur Ostseite liegen und - zusätzlich verstärkt durch die innen liegenden Isolierglasfenster – wenig Tageslicht durchlassen.

Den Überblick bewahren

Die ehemalige Empore erreicht man über eine Treppe direkt aus dem Empfangsbereich. Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick über den Arbeitsbereich sowie auf die 3,60 m hohen im Süden und Westen liegenden Spitzbogenfenstern.

Modernste Architektur

Über dem 105 qm großen Kirchensaal thront in 5,90 m Höhe die restaurierte Stuckdecke der zeroseven design studios – sie stellt nicht allein durch ihre Größe, sondern vor allem durch ihre Wirkung mit den filigranen Stuckleisten und Ornamenten das Kernstück der neuen Agenturräume dar.

Zusätzliche 165 qm Bürofläche befinden sich im 2. Obergeschoss der Zionskirche. Hier bieten die Räumlichkeiten ebenfalls eine ganz besondere Ambiente. Die typischen Jugendstil-Decken haben eine Höhe von 3,20 Meter. Stuckdecken verleihen den einzelnen Büroräumen einen besonderes Flair und schlagen die Brücke zwischen Tradition und Moderne. Der zentrale Flur wurde zum Projektbesprechungsbereich umfunktioniert und bietet mit seinem Projektboard die Grundlage für tägliche Meetings und Besprechungen. Die Büroräume zur Frauenstraße verfügen darüber hinaus einen besonderen Reiz: Von hier hat man den kompletten Überblick über den Stadtpark. Im Frühling als auch im Herbst ist dieser in voller Pracht.

Leidenschaft bis ins Detail

Entstanden mit der Tradition aus der Vergangenheit und der Vision für die Zukunft. Architektonischer Ausdruck von über 100jähriger Tradition und visionärer Kreativität. Ein kraftvoller Platz.

In der Planungsphase stand eine detaillierte Bestandsaufnahme in Sachen Bauwerk, Konstruktion, Hausanschlüsse und Denkmalschutz. Daraus wurde deutlich, dass durch die Nutzungsänderung von Kirche zu Büro statische und auch brandschutztechnische Ertüchtigungen erfolgen müssen. Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden Fenster und Heizung erneuert, darüber hinaus wurde die gesamte Elektroinstallation sowie die Sanitäranlagen auf den heutigen Stand gebracht. Bei der Heizungsart fiel die Entscheidung auf eine Fußbodenheizung im gesamten EG, insbesondere um Behaglichkeit im großen Kirchenraum zu schaffen. Im Winter unterstützen Heizkörper unterhalb der Fenster die Heizleistung. Im Hinblick auf Brandschutz wurde ursprünglich eine Brandschutzdecke F90 gefordert. Die Folge wäre allerdings gewesen, die noch erhaltene Stuckdecke des Kirchenraums abhängen zu müssen. Diese war viele Jahre unter einer Holzdecke versteckt und so gut erhalten, dass das Landesdenkmalamt die Restaurierung favorisierte. Nach eingehender Beratung und enger Abstimmung mit der Stadt Ulm sowie der Feuerwehr Ulm konnten die Brandschutzanforderungen durch eine Brandmeldeanlage sowie einen F30 Schutz erfüllt werden.

Malerische Umgebung geniessen

Die Ulmer Oststadt – ein aufstrebendes Viertel mit großem Potenzial und vielen positiven Veränderungen. Direkt gegenüber der Zionskirche befindet sich der ehemalige Stadtfriedhof von Ulm. Heute, der schönste Stadtpark der Stadt Ulm.

 

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Thomas Seruset CEO - Geschäftsführender Gesellschafter
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