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Mobile First Index - Was es jetzt zu beachten gilt

Seit Oktober 2016 hat der Begriff "Mobile First" eine weitaus größere Bedeutung als jemals zuvor. Den Google verlautete zum damaligen Zeitpunkt, es wolle mit dem Mobile Index den Desktop Index als Hauptindex ablösen. Doch welchen Ursprung hatte diese Ankündigung?

In der Vergangenheit bedeutete dieser Begriff in der Webentwicklung, dass für die Zielgruppe die mobile Website von höherer Relevanz ist und eine optimalere User Experience mit der mobilen Website erzielt werden konnte im Vergleich zum Desktop.

Doch zurück Ankündigung vom 13. Oktober 2016 auf der Pubcon in Las Vegas und dem damit einhergehenden Verständnis: In einem ausführlichen Interview von Googles obersten Produktverantwortlichen Sridhar Ramaswamy in der Horizont 37/2016 verdeutlichte Sridhar Ramaswamy, wie wichtig die mobile Strategie von Google ist. Seine Aussage "Alles was wir tun, folgt einem Grundsatz: Mobile First. Der Nutzer sagt uns, was er braucht." verdeutlicht die hohe Relevanz der mobilen Endgeräte und der User-Experience. Für das Verständnis ist jedoch wichtig zu wissen, dass Google mit mobilen Endgeräten Smartphones meint. Tablets werden aufgrund der größeren Bildschirme Desktopcomputern gleichgesetzt.

Die User-Experience beschreibt in diesem Zusammenhang unter anderem die möglichst einfache Bedienbarkeit der mobilen Website. Auch eine schnelle Ladezeit einer Website erhöht die User-Experience. Der Antrieb von Google ist hier, die bestmögliche Erfahrung des Nutzers. Das Zusammenspiel von Suchergebnissen, gekoppelt mit lokalen Informationen wird für die mobile Generation von hoher Bedeutung sein.

Laut Ramaswamy läuft bereits heute mehr als die Hälfte des kompletten Webtraffics über mobile Endgeräte. Dieses Verhältnis entspricht dem Verhältnis des Zugriffs auf die Suchanfragen von Google. Laut Google-Studie ist der mobile User nicht bereit, länger als drei Sekunden für das Laden einer mobilen Website zu warten. Alleine mit diesen Aussagen wird nochmals deutlich, welch hohe Relevanz heute eine mobile Website hat.

Was bedeutet das nun in der Praxis? Nutzt ein User die Google-Suche, so wird zuerst nach der mobilen Website gesucht und erst im Nachgang wird geprüft, ob es auch eine Desktopvariante von dieser Website gibt. In der Vergangenheit war dieser Vorgang genau umgekehrt. Besitzt ein Unternehmen keine mobile Website, so hat das negative Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der Website auch in der Desktop-Suche. In diesem Zusammenhang gilt es, die nachstehenden Aspekte zu beachten:

  • Bei einer mobilen Website sollten die Datenpakete kleiner sein, damit der Ladevorgang der Seite beschleunigt wird.
  • Bilder müssen in der passenden und optimierten Auflösung für den jeweiligen Brake-Point vorliegen.
  • Die mobile Website sollte von Google problemlos gecrawlt werden können.
  • Die Inhalte für Smartphones und für den Desktop sollten identisch sein.

Diese Anforderungen und Voraussetzungen werden heute von einem modernen CMS-System erfüllt. TYPO3 bietet hier den kompletten Workflow, dass ein im TYPO3 CMS gespeichertes Bild automatisch in alle definierten Größen für de jeweiligen Brake-Point exportiert wird. Das spart erheblichen Pflegeaufwand für den Redakteur. Auch die Bedienbarkeit der Website über Gestensteuerung steigert die User-Experience der Seite und somit auch die positive Bewertung der Website durch Google.

Eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) für eine Website, die nicht als mobile Website vorliegt, wird in Zukunft keine große Relevanz mehr haben.

Wer heute bereits auf Responsive Design setzt, ist klar im Vorteil. Denn responsive Websites lassen sich am einfachsten für beide Indizes optimieren und dauerhaft synchron halten. Google unterscheidet nicht, ob man die mobile Website über Response Design, gesonderte URLs oder durch unterschiedliche Domains realisiert.

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