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03.08.2021

iVip unsere Interpretation eines mobilen Computer

Diese Idee für einen Blog-Beitrag entstand bereits im Februar 2015. In unserem Tagesgeschäft ging sie jedoch unter, so dass wir erst sechs Jahre später die Idee visualisierten. Die Grundidee, wie wir heute einen modernen Laptop/Tablet interpretieren würden, hat sich zu damals nicht geändert. Gerne stellen wir Euch nun unsere Idee des iVip in diesem Blog-Beitrag vor. Die Idee wurde aber nicht auf eine technisch Realisierung geprüft.


Der klassische Laptop hat vermutlich in wenigen Jahren ausgedient. Mit der Einführung des iPads und diverser Cloud-Lösungen wird das Handling von Daten sowie die Verfügbarkeit dieser für jeden einzelnen Menschen unverzichtbar. Inwieweit das Thema Datenschutz und die Sicherheit der eigenen Daten die Menschen seit Edward Snowden sensibilisiert hat, ihre Daten generell nicht in eine Cloud zu spielen, wird sich noch zeigen. Wir sind überzeugt, dass sich jeder Mensch aktuell und in Zukunft mehr mit dem Gedanken der Datenhoheit befassen sollte. Bei allen Cloud-Lösungen und der Möglichkeit, an vielen Stellen auf seine Daten zugreifen zu können, heißt das im Umkehrschluss immer, die Hoheit der eigenen Daten aus der Hand zu geben. In welchem Maß ein Unternehmen firmeninterne Daten in eine Cloud spielen möchte, hängt stark an der Philosophie des Unternehmens und sicherlich auch an der Sensibilität der Daten. Erfreulicherweise ist gerade bei der Entwicklung aktueller Betriebssysteme, oder auch Browsern, eine Bereitschaft des Schutzes für personenbezogene Daten zu erkennen. Bis zu welchem Grad große Softwarekonzerne über jeden Schritt und Tritt, über jede Vorliebe eines Einzelnen Bescheid wissen sollen, ist in der Entscheidungshoheit jedes Einzelnen. Begrüßenswert ist derzeit die Entwicklung, dass immer mehr Browser die Privatsphäre des Einzelnen schützen möchten. Das ist auf der einen Seite positiv, auf der anderen Seite stellt sich schnell die Frage, wem diese Entwicklung am meisten dient. Diese Entwicklung ändert nichts daran, dass die Tech-Giganten Amazon, Apple, Google, Facebook und Co bereits viele Daten über unsere Vorlieben und Verhaltensweisen gesammelt haben.

Aus diesem Anlass haben wir uns ernsthafte Gedanken gemacht, wie zukünftig ein mobiler Computer aussehen kann und welchen Anspruch ein Betriebssystem hierfür erfüllen sollte. Aus der Anforderung heraus, dass die eigenen Daten sicherer aufbewahrt werden und vor Diebstahl oder Missbrauch geschützt werden sollen, verfolgen wir den Ansatz aufseiten des Betriebssystems des mobilen Computers einiges zu verändern. Ein Betriebssystem könnte durchaus modular aufgebaut sein. Das Betriebssystem für ein Tablet könnte eine abgespeckte Version eines vollwertigen Betriebssystems für den mobilen Computer sein. Der Teil des Betriebssystems, der auf dem Tablet liegt ist dabei nur bedingt funktionsfähig. Das bedeutet, dass der Betrieb des Tablets auch nur in abgespeckte Form möglich ist. So ist es durchaus vorstellbar, dass der mobile Computer der Zukunft aus einem Tablet mit einer andockbaren Tastatur besteht. Darüber hinaus befindet sich in der Tastatur nicht nur in reduzierter Form die Möglichkeit, Inhalte einfacher zu erfassen, sondern hier kann zum Beispiel auch ausgelagert auf einem externen Flash-Speicher ein Teil des erweiterten Betriebssystems liegen. Die Idee hierbei ist es, die Betriebssysteme zu teilen und dann bei Bedarf wieder zusammenzuspielen. Nicht technisch gesehen, das funktioniert heute schon. Beide Teile des Betriebssystems funktionieren in vollem Umfang nur zusammen. Bei der Erstinstallation gibt der User an, auf welchem der beiden Flash-Speicher er seine wichtigsten Daten ablegen will. Die Daten werden verteilt und auf beiden Flash-Speichern sicher verschlüsselt ablegt. So gibt es nur einen vollen Zugriff auf alle Daten, wenn beide Systeme miteinander kommunizieren können. Welche persönlichen Daten auf welchem Teil der beiden Flash-Speicher liegen, entscheidet der User selbst.

In unserem Konzept zeigen wir einen mobilen Computer, der Tablet, PC und Laptop zu gleich sein kann. Er bietet die Flexibilität eines Tablets gleichzeitig aber auch den Komfort eines Laptops.
Der Grundaufbau dieses Computers besteht aus einem Bildschirm, der jederzeit auch als Tablet verwendet werden kann und aus einem Tastatur-Teil, welcher die Grundlage des Laptops darstellt. Darüber hinaus gibt es heute schon Möglichkeiten, eine Tastatur über eine Art "Display" aufzubauen. Bei Bedarf wird mit diesem Display eine beliebige landesspezifische Tastatur dargestellt. Alternativ kann die Eingabe mit einem Stift zu einem Magic-Pad erweitert werden. Somit entscheidet sich der User situationsabhängig, für welchen Anlass er gerade die Eingabe benötigt. Wer hier nicht mit einer Tastatur auf einem Display arbeiten möchte, kann sich auch für die klassische Variante entscheiden.

Die einzelnen Komponenten des iVip

Das Display ist zeitgleich auch als Tablet zu verwenden. Der Speicher ist nicht fest auf dem Gerät verbaut. Über einen Flash-Speicher, welcher in unterschiedlichen Größen verfügbar ist, hat der User einfach die Möglichkeit, den Speicher zu wählen, den er benötigt. Der Ein- und Ausbau des Flash-Speichers ist sehr einfach. In wenigen Sekunden ist dieser ausgetauscht. Auf dem Speicher befindet sich eine abgespeckte Version des Betriebssystems. In unserer Anlehnung zum Beispiel iOS. Dieses bietet bei der Nutzung die komplette Funktionalität eines Tablets. So kann der eigentliche Monitor jederzeit mobil und überall genutzt werden. Natürlich mit passenden Schutzhüllen.

Das Gegenstück dazu ist der eigentliche Laptop. Dieser besteht aus einer Eingabe, die zum Beispiel als Tastatur oder Magic-Pad erfolgen kann, und einer Magnethalterung, welche das Andocken des Monitors als Bildschirm ermöglicht. Über einen aufwendigen Magnet-Mechanismus verankert sich die Halterung über ein Lightning-Anschluss im Tablet. Analog zum Tablet enthält die Tastatur ebenfalls einen Flash-Speicher. Dieser kann auch in der jeweilig gewünschten Größe bestückt werden. Auf dem Speicher befindet sich die Erweiterung des Betriebssystems. Dies ermöglicht in der Kombination ein vollwertiges Betriebssystem und wäre dann zusammen eine Art OS. Der Vorteil hierbei liegt auf der Hand: Beide Hardware-Teile werden über die Software miteinander verbunden. Das bedeutet, beide Flash-Speicher erkennen sich gegenseitig und bieten nur in dieser Kombination ein lauffähiges komplettes Betriebssystem. Alle Daten, die im Tastatur-Teil gespeichert sind, können nur genutzt werden, wenn diese auch zusammengefügt sind. Der Austausch und Wechsel von zukünftiger Hardware wird somit zum Kinderspiel. Beide Flash-Speicher herausziehen und in eine neue Hardware einstecken. Das System wird wie bisher über den App Store auf dem aktuellsten Stand gehalten. Somit könnten Programme wie zum Beispiel Pages, Numbers oder Keynote in einer Version sowohl auf dem Tablett als auch auf dem Laptop genutzt werden.
Die Größe der Tastatur wird somit auf ein Minimum reduziert. Die Hitzebildung des Gerätes ist dadurch so minimal, dass ein Lüfter nicht mehr notwendig ist.
Beide Geräte gibt es in unterschiedlichen Größen. Standardgröße ist hier das 10 Zoll Tablett. Die weiteren Größen sind 12 sowie 14 Zoll. Darüber hinaus gibt es beide Bauteile in unterschiedlichen Farben.

Die Datensicherung und Speicherung des Flash-Speichers wird in Zukunft über eine Backup-Software erfolgen oder alternativ über eine eigene Hardware. Diese Hardware ist nichts anderes als eine kleine Docking-Station, die es ermöglicht, mehrere Speicher einzustecken. Hierbei kopiert die Docking-Station die kompletten Daten eines Flash-Speichers auf einen anderen. Voraussetzung hierfür ist, dass ein persönlicher Verschlüsselungsschlüssel vorher eingegeben wird, der den Zugriff auf das Betriebssystem erlaubt. Das verringert das Risiko eines Absturzes des Systems.
Die Hoheit der eigenen Daten wird somit für jeden Einzelnen wieder gewährleistet. Der Flash-Speicher bleibt im persönlichen Besitz jedes Einzelnen. Der Austausch der Hardware ist in wenigen Sekunden erledigt. Auf den Flash-Speicher werden nur die wichtigsten persönlichen Daten gespeichert und sind sogar noch verteilt auf zwei Speicher (einmal den des Tablets sowie des Magic-Pads). Des Weiteren wäre hier der Vorteil, dass das Display jederzeit erneuert werden kann und der Tastatur-Teil zum Beispiel noch mit einem Vorgängermodell des Prozessors läuft. Dadurch wären Hardware-Updates günstiger, da nur ein Teil der Hardware ausgetauscht werden müsste. Darüber hinaus würden alle Programme auf zwei Prozessoren zugreifen, was die Rechenleistung in der Kombination viel leistungsfähiger macht.

Der Vorteil für Unternehmen ist es, dass über die Docking-Station ein einmalig konfiguriertes Betriebssystem leicht dupliziert werden kann. Hierfür werden einfach ein oder mehrere Flash-Speicher eingelegt und entsprechend kopiert. Im Zusammenspiel der beiden Hardwarekomponenten entsteht dann ein voll funktionsfähiges Betriebssystem mit aller Software, die ein Unternehmen benötigt.

Die Tastatur bietet darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, sich direkt mit einem TV-Gerät oder einem anderen Abspielgerät zu verbinden. Hier erfolgt das identische Prinzip. Die Tastatur verbindet sich über Bluetooth mit der entfernten Hardware. Filme, die zum Beispiel direkt auf dem Flash-Speicher des Tastatur-Teils gespeichert sind, können über WLAN auf dem Empfängergerät gestreamt werden. Alternativ können die Inhalte auch über einen dazugehörigen App-Store laufen. Die Flexibilität ermöglicht dem User ein einfaches und schnelles Handeln.

Entsperrt wird der Monitor über einen Fingerabdruck oder über den Gesichtsscan.

Feature-Liste:

  • Touch-Pad und Tastatur können in ihrer Position verschoben werden.
  • An der Stelle wo sich die Buchstaben "F" und "J" befinden vibriert die Tastatur, wenn die Finger sich über den Buchstaben befinden. So kann schnell die richtige Position gefunden werden.
  • Fingerabdruck rechts im Eck der Tastatur, wenn die Tastatur mit dem Monitor verbunden ist.
  • Links in der Tastatur befindet sich ein kleiner Monitor, der das Spiegelbild vom großen Monitor ist.
  • Touch-Bar wird mit dem Verstellen des kleinen Monitors auf der Tastatur in der Größe neu angeordnet.
  • Tastatur und Monitor lassen sich über eine Magnet- und Lightning-Verbindung zusammenführen.
  • Die Hülle für Tastatur und Monitor liegen in zwei Teilen vor. Der Monitor kann durch eine faltbare Hülle aufgestellt werden.
  • Auf der Rückseite der Tastatur befindet sich ein Flash-Card-Reader und zwei USB-C-Anschlüsse.
  • Der Stift kann über Magnet geladen werden.
  • Ein klassische Tastatur kann ebenfalls verwendet werden.

Ich freue mich, Sie mit diesem Blogbeitrag zu inspirieren, die Welt durch einzigartiges Design mitzugestalten.

Thomas Seruset CEO - Geschäftsführender Gesellschafter
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