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13.06.2021

Die Anforderung an ein Logo in digitalen Kanälen

Die Digitalisierung der letzten Jahre stellt einen dauerhaften Veränderungsprozess für Marken dar. Nicht nur die Kommunikationsart hat sich geändert, sondern auch die Erreichbarkeit der Zielgruppen und deren Medienkonsum. Die Zielgruppen sind heute stark von sozialen Netzwerken und mobilen Endgeräten geprägt.
Marken müssen in diesem Zusammenhang dialogfähig sein und auf Augenhöhe mit ihrer Zielgruppe kommunizieren, um von ihnen als relevant eingestuft zu werden. Das fordert in vielerlei Hinsicht ein agiles Verhalten. Dieser flexible Veränderungsprozess ist nicht nur im Dialog mit den Zielgruppen notwendig, auch die Markenentwicklung verlangt heute eine „responsive“ Herangehensweise.
Vergleichen wir in der heutigen Markenentwicklung den Corporate Design-Prozess mit der Herangehensweise noch vor knapp 10 Jahren, so stellen wir auch hier aufgrund der Digitalisierung einen dauerhaften Veränderungsprozess fest.

Eines der prägnantesten Beispiele ist dabei die Anforderung bei der Entwicklung eines Firmen- oder Markenlogos. Der Gestaltungsprozess eines Logos war noch vor wenigen Jahren, wenn wir es rein vom Format her betrachten, weitestgehend frei von Vorgaben. Natürlich sollten damals wie heute die Grundregeln in der Logoentwicklung berücksichtigt werden. Ein Logo sollte als kleinster gemeinsamer Nenner auf einem Stempel funktionieren, als auch in einer schwarz-weiß Version. Spätestens mit der Umsetzung des Logos für einen Stempel war ein ausgewogenes Seitenverhältnis, hinsichtlich Breite und Länge, von Vorteil. Die meisten Firmen- oder Markenlogos existieren heute in einem Querformat. Plastische 3D-Effekte oder Darstellungen wurden meist bei der schwarz-weiß Version zu einem Problem in der Umsetzung.

Mit 85 Prozent Online-Umsatz zählt OTTO zu einem der großen Player bei Online-Shops. Die Weiterentwicklung des OTTO-Logos unterstreicht die Bedeutung der digitalen Markenführung.
Das neue OTTO-Logo wurde im März 2015 vorgestellt. Früher kannte man das Logo noch mit einer dünnen Outline-Linie. Im Zuge der Weiterentwicklung wurde die Outline um das Logo herum entfernt, die Fläche ausgefüllt und der Schriftzug optisch ausgeglichen.

Das was Otto bereits 2015 für sich als Maßstab definiert hat, ist heute selbstverständlich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der erste Touchpoint zwischen Marke und Konsument auf digitalem Wege stattfindet. Daher muss ein Firmen- oder Markenlogo auch die Anforderungen der digitalen Kanäle erfüllen.

Betrachten wir heute die relevanten sozialen Netzwerke, so haben diese alle eine einheitliche Voraussetzung: das quadratische Format im Profilbild. Das bedeutet, wenn heute ein Firmen- oder Markenlogo entwickelt wird, dann muss parallel vom Logo ein quadratisches Format abgeleitet werden. Im Idealfall besitzt das Logo ein prägnantes Designelement, das für diesen Zweck verwendet werden kann. Im äußersten Fall muss zum hinzu Logo ein quadratisches Icon entwickelt werden, welches dann für die Profilbilder eingesetzt werden kann. Ein optischer Zusammenhang zwischen dem Logo und dem quadratischen Icon ist dabei eine Grundvoraussetzung.

Die sozialen Netzwerke schreiben folgende Größen für ihre Profilbilder vor:
Facebook
Profile Image: 180 x 180 px
Instagram
Profile Image: 110 x 110 px
Pinterest
Profile Image:165 x 165 px
Youtube
Channel Profile: 800 x 800 px
Twitter
Profile Image: 400 x 400 px

Das jeweilige Profilbild-Format ist abhängig vom Browser und der genutzten Plattform.

Der kleinste gemeinsame Nenner bei der Entwicklung einer quadratischen Version eines Logos oder Icons ist das Favicon, welches beim Aufruf einer Website im Tab angezeigt wird.
Ursprünglich wurden Icons in 3 Größen bereitgestellt: 16 x 16px, 24 x 24px, 32 x 32px.
Doch mit hochauflösenden Retina-Displays haben sich die Anforderungen an die Icon-Auflösungen geändert.
Je nach Browser oder Plattform kann die ideale Größe des Icon bis zu 1024 x 1024px betragen und wird dann für die optimale Ansicht automatisch verkleinert.

Sinnvollerweise wird ein Icon oder Logo in einem Illustrationsprogramm erstellt und ist daher durch das Vektorenformat in der Auflösung unabhängig. Für die entsprechenden Profilbilder erstellen Sie im Idealfall eine quadratische Vorlage in der Auflösung von 1024 x 1024 Pixel oder größer, falls Sie das Icon oder Logo dann auch für einen Post verwenden möchten.

Festzuhalten ist: Eine quadratische Formatlösung ist für das Logo eine Grundvoraussetzung!
Wird vom Logo eine quadratische Version erstellt, so ist der visuelle Verbidnung zum Logo von großer Bedeutung.

Ich freue mich, Sie mit diesem Blogbeitrag zu inspirieren, die Welt durch einzigartiges Design mitzugestalten.

Thomas Seruset CEO - Geschäftsführender Gesellschafter
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